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Papillon Paragliding

Flieger-Sondermail
01.04.2019

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Fliegermail
"Da hätte man schon früher draufkommen können..." | Sondermail online lesen...
Info-Update zur FLARM©-Pflicht auf der Wasserkuppe: Fachkommission empfiehlt Nutzung der vorhandenen Infrastruktur

Lieber Flugsportfreund,

mit dieser Flieger-Sondermail möchten wir dich über den aktuellen Stand zum Thema "FLARM©- Pflicht für Flugsportler" informieren und bitten um Kenntnisnahme.

See you UP in the sky,
Dein Papillon Team

Beispielbild
Beispielbild zivile Luftraumüberwachung

In einem Treffen des Regierungspräsidiums Hessen, dem Luftfahrt-Bundesamt und des DHV wurde das Thema FLARM-Pflicht für Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe jetzt auch nochmal auf höherer Ebene diskutiert.

Eine vom RP Hessen beauftragte Fachkommission hatte sich mit der technischen Umsetzung befasst. Die Machbarkeitsstudie hat nun ergeben, dass das weltweit eingesetzte Kollisionswarnsystem FLARM© für den Langsamflugbereich nur bedingt praktikabel ist.

Die Experten stellten jetzt eine Lösung vor, wie der Luftraum über der Wasserkuppe auch ohne Funk und FLARM© effektiv überwacht werden kann.

Zu diesem Zweck soll die Radarkuppel auf Hessens höchstem Berg nun mit einem Primär-Radargerät ausgestattet werden.

Dieses analysiert die unmittelbaren Echos zuvor ausgestrahlter Hochfrequenzimpulse und gibt die Daten an den Zentralserver einer noch zu installierenden FANET-Ad-Hoc-Netzwerk-Infrastruktur weiter.

Radar
Experte bestätigt: Die im Radom verbaute Technologie kann problemlos auch zur zivilen Luftraumüberwachung umgerüstet werden.

Diese Lösung bietet nach Ansicht der Fachkommission gleich mehrere Vorteile:

So stehen alle Bewegungsdaten im Luftraum jederzeit in Echtzeit zur Verfügung. Eine Ausstattung der Pilotinnen und Piloten mit speziellen Transpondern wäre so überflüssig; das sowieso schon vorhandene Radom würde endlich wieder seinen eigentlichen Zweck erfüllen. Und für Flugsportler entfallen die Anschaffungskosten für zusätzliche Flugelektronik.

Einziger Wermutstropfen: Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz empfiehlt Flugsportlern bei längeren Flügen im Bereich der Radaranlage das Tragen einer Bleiweste, um Strahlenschäden vorzubeugen.

Die Behörde verweist dazu auf die Sechsundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder - 26. BImSchV) - § 2 Hochfrequenzanlagen.

"Das Gewicht der Bleischürze sollten Piloten bei der Wahl ihrer Schirmgröße berücksichtigen", rät Jens Salomon von GLEITSCHIRM DIREKT. "Wir sind gerade dabei, flugsporttaugliche Schutzwesten ins Sortiment aufzunehmen."

Bis zur Umsetzung dieser eigentlich so nahe liegenden Lösung bleibt es auf der Wasserkuppe bei der ab sofort geltenden FLARM©- und Funkpflicht für Flugsportler.

Wir informieren zeitnah über die weitere Entwicklung.

See you UP in the sky!

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