Jahrgang 2009

zurück zur Übersicht... Breaking News von der Lüsener Alm, Sicherheitsoffensive, Risikomanagement im Flugsport, Flugwetter und Flieger-News
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Papillon Flieger-Rundmail
Auf der Alm wird gebaut - Flugbetrieb läuft!
 

Papillon Fliegerrundmail vom 5. Februar 2009: Breaking News von der Lüsener Alm, Sicherheitsoffensive, Risikomanagement im Flugsport, Flugwetter und Flieger-News

 

Liebe Flugsportfreunde,

  • Breaking News: Auf der Lüsener Alm wird gebaut! Die Erweiterung des Tulperhofes wird am 10. Juli 2009 feierlich eröffnet. Natürlich finden auch die Kurse bis dahin regulär statt. Wir informieren!

  • Für die Wetterprognose gibts im Internet viele hilfreiche Quellen - wie z.B. das Niederschlagsradar.

  • Top-Thema der Woche: Unsere Sicherheits-Offensive in den Fluggebieten Sauerland, Rhön und Alpen

  • Außerdem in dieser Ausgabe: Einige Überlegungen zum Risiko-Management im Flugsport

  • Handschuh-RabattaktionDiese Woche bei Gleitschirm Direkt: Große Handschuh-Rabattaktion! Jetzt gibts 25% Rabatt auf alle Fliegerhandschuhe.
    Ideal fürs Winterfliegen, zum Groundhandling oder für alles wo warme Hände gebraucht werden :)

See you UP in the sky!

Dein Papillon-Team

Wetter-Prognose 7. - 8. Februar 09

niederschlagsradarhttp://www.niederschlagsradar.de/ern.aspx - dieser nette, sehr empfehlenswerte Link zeigt die zu erwartenden Niederschläge für die kommenden 3 Tage.

Wetter – Mittelgebirge und Alpen,
Einschätzung von Andreas Schubert, Fluglehrer auf der Wasserkuppe

Kühl bis nasskalt geht es weiter. In den Hochlagen der Mittelgebirge kommen ab Samstag wieder neue Schneefälle. Insgesamt wird sich bis zum Ende des Trendzeitraums der kommenden 10 Tage an der winterlichen Wettersituation oberhalb von 800m nichts ändern. Dort liegt bereits seit Mitte November eine geschlossene Schneedecke. Es gab nur weinige Stunden Temperaturen über null Grad.

Im langjährigen Vergleich gilt die bisherige Skisaison als die stabilste seit dem Bau der Liftanlagen in den 1970er Jahren. Grund dafür ist der Kaltlufteinfluss umfangreicher Hochdruckgebiete über Nordeuropa. Golfstromwarme Luft wird blockiert. Nur tageweise erwärmt sich durch Föhnsturm auf der Alpennordseite die Luft deutlich über den Gefrierpunkt.

Alpen: Nach deutlichem Neuschneezuwachs auf der Alpensüdseite lockern dort die Wolken ab Samstag zögernd auf. Der Wind dreht auf Nordwest, so dass zum einen der Föhnsturm zusammenbricht, zum anderen auch auf der Nordseite teils kräftige Schneefälle erwartet werden dürfen.

Besonders Arlbberg, Bregenzer Wald und das Allgäu dürften über das Wochenende nennenswerte Niederschläge erwarten. Mit deutlicher Wetterberuhigung ist ab Montag zu rechnen.

Ein Zwischenhocheinfluss über Mitteleuropa könnte gerade in den Ferienregionen der Alpen und Mittelgebirge traumhafte Winterlandschaft erwarten lassen – auch perfekt zum Fliegen geeignet!

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Topthema der Woche: Unsere Sicherheitsoffensive in den Fluggebieten Sauerland, Rhön und Alpen

Viele Unfälle beim Gleitschirmfliegen sind vermeidbar. Die Unfallstatistiken zeigen, dass sowohl die neue Gurtzeuggeneration mit geprüften Rückenprotektoren und Safetyschließen, als auch die neuen besonders sicheren „DHV1“ zertifizierten Fluggeräte zur erheblichen Reduzierung absoluter Unfallzahlen in den vergangenen Jahren führten.

Abstürze mit schweren Folgen sind glücklicherweise in diesem Segment des Flugsports so selten, dass unter Verwendung sicherer Ausrüstung Gleitschirmfliegen breitensporttauglich ist.

Unfallrisiken beschränken sich nunmehr im Wesentlichen auf Start, Landeeinteilung, Landung und meteorologische Einschätzung in Bezug auf Wind und Überentwicklungen.

Am 28.2. startet im Rahmen der Sicherheitsoffensive eine Vortragsreihe zu den Themen „Gütesiegelverschärfung und Innovationen“ auf der Wasserkuppe.

Namhafte Referenten aus der Szene, der Sicherheitsreferent des Deutschen Hängegleiterverbandes, Karl Slezak und der Konstrukteur Manfred Kistler (Skywalk, einer der Weltmarktführer), informieren über die Zukunft des Gleitschirmfliegens als Breitenflugsport.

Das Papillon– Flieger–Rundmail, das wöchentlich donnerstags auf den Papillonseiten erscheint und als Newsletter versendet wird, dient als Medium dieser Sicherheitsoffensive.

Neben wichtigen detaillierten Flugwetterinformationen für die Mittelgebirge und die Alpen gibt es stets redaktionelle Berichte über Themen aus der Flugpraxis, Veranstaltungshinweise, News, Reisetipps und Ausrüstungsangebote.

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Das Wochenende 7. - 8.2.09 in der Rhön

Der kommende Snowkite-Schnupperkurs ist ausgebucht, freie Plätze nur noch im Aufbaukurs. Infos zu den nächsten Veranstaltungen unter www.snowkite.de.

Die Rettungsgeräte-Wurftrainings finden planmäßig statt, es gibt derzeit noch freie Plätze.

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Risikomanagement im Flugsport

Die Papillon Flugschulen mit Sitz an der Wasserkuppe sind Teil des Drachen- und Gleitschirmfliegens in Deutschland, Prüfungs- und Ausbildungszentrum des DHV, und leisten seit 1976 einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Flugsports.
Ein Blick auf die DHV Unfallstatistik bestätigt, dass Gleitschirmfliegen eine sehr sichere Sportart sein kann.

Grundsätzlich wird zwischen betreutem Fliegen mit sichersten Ausrüstungen, und sportlichem, freien Fliegen mit anspruchsvollen, dafür aber etwas schnelleren Fluggeräten unterschieden.

Mehr als 95% der gemeldeten Unfälle, die auf meteorologischen Störeinfluss, fehlende, oder falsche Pilotenreaktion und auf heftige Gerätedynamik zurückzuführen sind, geschehen im Segment anspruchsvoller Gleitsegel außerhalb der Königsklasse DHV1.

Dabei zeigt die Marktanalyse, dass 2008 mittlerweile 50% aller Piloten DHV1 fliegen. In den Jahren seit 2000 ist nur ein einziger Unfall im türkischen Küstengebirge mit einem nach heutigem Wissen mit DHV 1-2 kategorisierten Schirm im Segment des Breitenflugsports registriert worden. Das bedeutet, dass bei einem Mitgliederstand von rund 30.000, das Risiko für schwere Verletzungen bei gerundet 1:300.000 angenommen werden kann. Gleitschirmfliegen gilt ebenso als Extremsport mit einem Risiko von 1:200, wenn man mit 1-2 oder 2 homologierte Ausrüstungsgegenstände wählt.

Zwar unterlaufen den ausgebildeten Piloten weniger Fehler bei Start, Landeeinteilung und Landung. Doch in der Luft, einmal die Gerätegrenzen überschritten, fehlen Erfahrung für Extremflugzustände und die vermeintlich aktiven Piloten sind heftigen Kappenreaktionen ausgeliefert.

Häufig bleibt nur noch der Griff zur Rettung. „Vermeidbar“, weiß Papillon Ausbildungsleiter Andreas Schubert, der in rund 5000 Flugstunden und bei zahlreichen (überwiegend gewonnenen) Wettkämpfen nie eine Rettung werfen musste oder abstürzte.

Wichtig für das Fliegen extremer Gleitschirme ist einfach die Erfahrung, auch im Einklappfalle das Richtige tun zu können. Für „sicheren“ Leistungssport benötigt es intensives Training und motorische Intelligenz.

„Als bedeutendste Ausbildungsinstitution für Flugsportler werden die Papillon Flugschulen alles tun, um den größtmöglichen Sicherheitsstandard zu berücksichtigen – damit schwere Unfälle im Breitenflugsport möglichst vermieden werden können“, so der neue Geschäftsführer und Gesellschafter Boris Kiauka von der Wasserkuppe.

Eine wichtige Grundlage für Geräteempfehlungen bilden beispielsweise die Gleitschirm-Praxistests, die das Papillon-Fluglehrerteam durchführt und per Video dokumentiert.

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SKI & FLIEG:
WinterFlugsportWochen im Stubai

Wer sich nicht zwischen Skifahren und Gleitschirmfliegen entscheiden kann, kombiniert einfach beides miteinander! Das Stubaital bietet hierzu die besten Bedingungen. Dank Flug- und Skibetreuung (mit Dipl.-Skilehrer) bist du immer am richtigen Startplatz, auf der besten Piste und in der angesagteten Après-Ski-Hütte!

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Bei Gleitschirm Direkt auf der Wasserkuppe:

Gleitschirm Direkt

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Rettungsgeräte-Wurftraining auf der Wasserkuppe

Jedes Wochenende haben Piloten im Luftfahrttechnischen Betrieb auf der Wasserkuppe die Möglichkeit, das Auslösen ihres Rettungssystemes indoor zu üben. Anschließend wird der Rettungsschirm gepackt. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

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Lüsen 2009: Jetzt Wunschzimmer sichern!

Die Doppelzimmer am Tulperhof sind sehr begehrt. Daher empfehlen wir besonders Fliegern mit eigener Begleitung eine möglichst frühzeitige Urlaubsplanung und Buchung, damit Zimmerwünsche noch berücksichtigt werden können. Gerade die kommenden Veranstaltungen eignen sich ideal für Flugschüler und für Thermikeinsteiger gleichermaßen.

Jetzt ist oft ganztägig Flugbetrieb möglich. Nachmittägliche Überentwicklungen, Gewitter und kräftige Talwinde sind praktisch ausgeschlossen. Außerdem gelten die Wintermonate als die niederschlagsärmste Zeit des Jahres auf der ohnehin schon wetterbegünstigten Alpensüdseite.

Ab sofort laufen wieder unsere beliebten Lüsen-Flugwochen - unser Tipp für alle Piloten, die sich einen erfolgreichen und gelungenen Start in die Flugsaison 2009 wünschen:

...für alle Piloten mit abgeschlossenem Kombikurs:

...für alle Piloten mit A-Lizenz/SoPi/Paragleiterschein:

Als Auszug aus dem neu erschienenen Papillon Gesamtkatalog "World of Paragliding" findest du hier für deine Urlaubsplanung als PDF-Dokument:

PDFAusbildungstermine Rhön, Sauerland und Lüsen

PDFAusbildungstermine Stubai und Gleitschirmreisen

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Flugsportversicherungen ohne Aufschläge

Auch für Piloten nach der Schulung ist optimaler Versicherungsschutz ohne die sonst üblichen Beitragszuschläge oder Leistungsausschlüsse möglich. Versicherungsexperte und Gleitschirmpilot Uwe Lindemann berät dich gerne - individuell und unverbindlich.

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